ÖGR Arbeitsgruppe Osteologie

Empfehlung der ÖGR Arbeitsgruppe Osteologie zur Prophylaxe und Therapie der Glukokortikoid-induzierten Osteoporose, Oktober 2011

ÖGR-Fonds

Die ÖGR unterstützt zeitlich begrenzte Auslandsaufenthalte zum Zwecke der Präsentation eines Posters oder Vortrages im Rahmen einer internationalen ...



Neue Leitlinien zur Qualitätssicherung

Qualitätssicherung in der Rheumatologie gehört zu den wesentlichen Themen der ÖGR.

 
 
 
 
 
 
 


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  ÖGR-Curriculumpreis 2011

Die Anpassung und Verbesserung der Lehrpläne an den Medizinischen Universitäten Österreichs ist eine laufende Notwendigkeit auf dem Gebiet der Rheumatologie. Nach den ersten Jahren der Implementation der neuen Curricula in Graz, Innsbruck und Wien steht nun eine Überprüfung und Weiterentwicklung dieser Lehrpläne an.

Die ÖGR fördert die Curriculum-Optimierung durch die Ausschreibung dieses unteilbaren Projektförderungspreises in der Höhe von € 8.000,-, der je zur Hälfte zu Beginn des Projekts und nach Erstellung eines Abschlussberichtes ausgezahlt wird.

Zur Einreichung geeignete Projekte sollen die Erarbeitung eines für Österreich geeigneten, gemeinsamen Curriculums für medizinische Universitäten nach den europäischen Vorgaben der EULAR zum Ziel haben. Besonderes Augenmerk muss darauf gerichtet sein, die bestehenden Teile der österreichischen Curricula auf dem Fachgebiet der Rheumatologie zu erfassen und zu integrieren.

Die Projektvorschläge müssen neben den inhaltlichen Angaben einen detaillierten Zeitplan und eine Zeitaufwandsberechnung beinhalten.
AntragstellerInnen können rheumatologisch tätige Universitätsangehörige sein, sie müssen eine Bestätigung ihrer Universität über die bisherigen Lehrleistungen, didaktische Grundausbildung und die Beauftragung zur Curriculumsentwicklung beilegen.

Die Entscheidung über die Vergabe des Preises obliegt einem Komitee bestehend aus PräsidentIn, GeschäftsführerIn und LeiterIn der medizinisch-wissenschaftlichen Sektion der ÖGR. Sollte einer der drei in das eingereichte Projekt involviert sein, enthält er/sie sich der Stimme. Die anderen können in diesem Fall einen weiteren Gutachter zu Rate ziehen.

  Dotation

8.000 €

  Einreichfrist

Anträge können bis 31.3.2011 an das Sekretariat der ÖGR gerichtet werden.

  Der Curriculumpreis wurde vergeben an:

Dr. Kerstin Brickmann, Medizinische Universitätsklinik Graz, Klinische Abteilung für Rheumatologie und Immunologie.

  Fr. Dr. Brickmann plant:

Durch die grundlegenden Fortschritte auf dem Gebiet der antiinflammatorischen Behandlungsformen hat sich die Rheumatologie in den letzten Jahrzehnten zu einer fächerübergreifenden Spezialdisziplin der Inneren Medizin entwickelt.

Bei der Entwicklung der neuen Studienpläne an den österreichischen Universitäten wurde die Rheumatologie in unterschiedlichem Ausmaß in die jeweiligen Lehrpläne integriert. Die Curricula der Medizinischen Universitäten Graz, Innsbruck und Wien sowie der Privaten Universität in Salzburg unterscheiden sich sowohl hinsichtlich der Lehrinhalte als auch in der praktischen Umsetzung (z.B. in der Zahl der Unterrichtseinheiten und der praktischen Übungen). Während der Qualitätssicherung und der Vereinheitlichung der
postpromotionellen Ausbildung sowohl in Österreich, als auch international zahlreiche Arbeitsgruppen gewidmet sind, ist die universitäre Lehre auf dem Gebiet der muskuloskelettalen Medizin und der klinischen Immunologie sehr unterschiedlich organisiert.

Erst in den letzten Jahren wurden in einigen europäischen Ländern Kommissionen zur Erarbeitung einheitlicher undergraduate Curricula auf dem Gebiet der Rheumatologie ins Leben gerufen. So existiert zum Beispiel eine Kommission für studentische Ausbildung der Deutschen

Rheumagesellschaft, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, ein entsprechendes Curriculum zu erarbeiten; auch eine Arbeitsgruppe des European Board of Rheumatology und einige Gruppen aus dem britischen Raum beschäftigen sich mit diesem Thema.

Als eine der Lehrbeauftragten für Rheumatologie an der Medizinischen Universität Graz erscheint es mir attraktiv und notwendig, eine Koordination und Angleichung unserer Curricula an europäische Standards anzustreben.

Hierzu plane ich zunächst eine Statuserhebung in Österreich, um in weiterer Folge mit den anderen Universitäten einen Konsens über die Lehrinhalte für das Medizinstudium in Österreich auf dem Gebiet der Rheumatologie zu erzielen.

Geplante Fertigstellung: Jänner 2012